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Südafrika
Gesundheit
| | Vorsichtsmaßnahmen empfohlen | Impfschein erforderlich | | Gelbfieber | Nein | 1 | | Cholera | Nein | Nein | | Typhus & Polio | Ja | - | | Malaria | 2 | - | | Essen & Trinken | 3 | - | Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Afrikanische und südamerikanische Länder der endemischen Zone werden von Südafrika als Infektionsgebiete betrachtet.
[2]: Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum kommt ganzjährig in den niederen Ebenen Provinzen Limpogo und Mpumalanga (einschließlich des Krüger-Nationalparks) sowie in Nord-Ost-Kwazulu/Natal (bis zum Tugela-Fluß) vor. Die größte Ansteckungsgefahr besteht von Oktober bis Mai. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.
[3]: Das Leitungswasser ist in den Großstädten gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend. In den ländlichen Gegenden ist Leitungswasser jedoch nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Fleisch und Gemüse sollte jedoch durchgekocht und nicht lau aufgewärmt sein.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Infektionsgebiete für Cholera sind: Kwazulu Natal, Lower Umfolozi District, Eshowe/Nkandla, Durban, Port Shepstone. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Impfung nur in seltenen Fällen empfohlen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen ist ein Hepatitis A-Impfschutz generell empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die Pest kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
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