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Südafrika
Reiseverkehr - National
Reisehinweise: Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate, mit anhaltend hoher Gewaltkriminalität vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).
Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. "smash-and-grab"-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.
FLUGZEUG: Tägliche Flüge der South African Airways (SA) verbinden Kapstadt, Durban, Pretoria, Port Elizabeth, East London, Kimberley und Bloemfontein. Von diesen Flughäfen gibt es außerdem Verbindungsflüge zu den Provinzstädten.
Airpässe: Der Airpass Miles Across Africa ist gültig auf allen Strecken von South African Airways innerhalb Afrikas einschließlich Mauritius. Ausgenommen sind die Kapverdischen Inseln. Nur in Verbindung mit einem internationalen South African Airways-Ticket und nur für Passagiere mit Wohnort außerhalb Südafrikas. Der Reisepreis ergibt sich aus der Summe der einzelnen Teilstrecken. Es müssen mindestens 4 Coupons abgenommen werden. (Maximal 8 Coupons) Der Preis je Coupon wird wie folgt errechnet Die Streckenlänge wird bei Erwachsenen mit 0,15 US$ pro Meile und bei Kindern mit 0,11 US$ pro Meile multipliziert (z.B. Johannesburg - Kapstadt 790 Meilen x 0,15 US$ = 119 US$). Gültigkeit mindestens 3 Tage, maximal 2 Monate. Pro Flugnummer wird ein Coupon benötigt. Jede Strecke darf nur einmal in der gleichen Richtung geflogen werden. Transfers zählen als Stopover. Mindestens 3 Stops sind erforderlich. Nicht gültig auf SA7000-7999, SA1000-1999 und SA8000-8999. Die erste Änderung ist kostenfrei, für jede weitere Änderung wird eine Gebühr von 50 US$ erhoben. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn - in Deutschland.
Ausländischen Besuchern, die mit einer IATA-Fluggesellschaft einreisen, steht der Africa Explorer zur Verfügung. Dieser Flugpaß berechtigt zu verbilligten Inlandflügen der SAA; Gültigkeit mindestens drei Tage, maximal einen Monat. Ausgangsflughafen ist jeder beliebige Inlandflughafen, der von SAA Star angeflogen wird. Jede Strecke darf nur einmal geflogen werden. Apex, Slumber, Super-Saver und Saver Fares bieten weitere günstige Fahrpreisermäßigungen.
SCHIFF: Starlight Cruises verkehren zwischen den Haupthäfen des Landes.
BAHN: Zu den wichtigsten InterCity-Zügen zählt der berühmte Blue Train (Luxus-Expreßzug; Internet: www.bluetrain.co.za), der die Strecken Pretoria – Kapstadt, Pretoria – Hoedspruit und Kapstadt – Port Elizabeth bedient. Auf der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth wird ein Teil der Garden Route abgefahren, die mit organisierten Ausflügen außerhalb des Zuges erkundet werden kann. Jedes Blue Train-Abteil hat ein Badezimmer, ein Telefon, einen Fernseher und eine einstellbare Klimaanlage. Züge von Rovos Rail (Internet: www.rovos.co.za) gehören ebenfalls zur Luxusklasse. Rovos Rail bietet luxuriöse Dampflok-Safaris und Fahrten auf den Strecken Pretoria – Kapstadt, George – Kapstadt sowie Pretoria – Durban an. Organisierte Ausflüge außerhalb des Zuges auf den Strecken werden nur durchgeführt, wenn die Zeit es erlaubt. Der InterCity-Zug Trans-Oranje fährt wöchentlich zwischen Kapstadt und Durban über Kimberley und Bloemfontein. Der Luxuszug Trans-Natal-Express bedient täglich außer dienstags und sonntags die Strecke Durban – Johannesburg und der Trans-Karoo-Express fährt täglich zwischen Kapstadt und Pretoria über Johannesburg. Rovos Rail bietet Dampflok-Safaris nach Mpumalanga, Transnet Museum durch Südafrika und Simbabwe. Alle Langstreckenzüge haben Schlafwagen, die meisten auch Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte rechtzeitig gebucht werden. In den Stadtgebieten von Pretoria/Johannesburg und Kapstadt verkehren in kurzen Abständen Nahverkehrszüge. Alle Züge haben Wagen 1. und 2. Klasse. Der Shosholoza Meyl bedient die folgenden Strecken: Johannesburg – East London, Johannesburg – Musina, Johannesburg – Komatipoort, Johannesburg – Bloemfontein, Johannesburg – Durban, Durban – Kapstadt, Pretoria – Kapstadt sowie Johannesburg – Port Elizabeth. Während des Abendessens in der 1. Klasse des Shosholoza Meyl verbietet der Dresscode das Tragen von Jeans.
BUS/PKW: In den bewohnten Regionen ist das Straßennetz gut. Ein Drittel der Straßen des Landes sind asphaltiert (darunter alle Hauptstraßen). Die Straßen sind touristisch gut ausgeschildert. Die numerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa den gut ausgebauten Bundesstraßen Deutschlands. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls numerierten Regionalstraßen (R), auf denen der Verkehr meist sehr gering ist. Der Automobilclub Automobile Association of South Africa (AA) bietet umfangreiche Dienstleistungen (z.B. Auskünfte zu Straßenzuständen, Unterkünften etc.) an und stellt Mitgliedern anderer Automobilclubs Kartenmaterial etc. zur Verfügung. Reservebenzin darf nicht mitgeführt werden. Die meisten Tankstellen haben täglich rund um die Uhr geöffnet. An den Tankstellen kann nicht mit Kreditkarten bezahlt werden. Benzin muß bar bezahlt werden. Bus: Zahlreiche Firmen bieten Langstreckenverbindungen an, die Busse sind grundsätzlich klimatisiert. Drei Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen den Hauptzentren an: Translux Express, Greyhound Cityliner und Intercape Mainliner. Baz Bus transportiert Rucksackreisende von Jugendherberge zu Jugendherberge. Weitaus luxuriöser ist das Busunternehmen Compassline. Es bietet auf Kundenwünsche zugeschnitte Bustouren an. Taxis gibt es in allen Städten, an Flughäfen und vor Hotels, sie fahren meist nach festgesetzten Tarifen. Auf Langstrecken sollte man vor der Fahrt die Preise vergleichen. In der Regel fahren örtliche Taxis nicht einfach herum. Man muß die Taxivermittlung anrufen oder einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Mietwagen: Autovermieter wie Avis, Imperial und Budget findet man in allen Städten und an den Flughäfen. Mindestalter 23 Jahre. Unterlagen: Internationaler Führerschein erforderlich.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr;
Anschnallpflicht;
Promillegrenze: 0,8 ?;
Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 60 km/h;
auf Landstraßen: 100 km/h;
auf Autobahnen: 120 km/h.
Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.
STADTVERKEHR: In allen größeren Städten gibt es gute Bus- und Bahnnetze, in Johannesburg auch Oberleitungsbusse. Die Fahrpreise in Kapstadt und Johannesburg werden nach Fahrzonen berechnet. Man kann Einzel- und Sammelfahrkarten (Clipcards für 10 Fahrten) an den Kiosken kaufen. In Pretoria gibt es viele verbilligte Fahrscheine. In Durban wird den städtischen Bussen von Minibussen und Sammeltaxis (legalen und illegalen) Konkurrenz gemacht, die man auch in allen anderen südafrikanischen Städten findet und die mit Vorsicht zu benutzen sind. Die Tarife regulärer Taxen sind innerhalb der Städte höher als auf Langstrecken. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.
FAHRZEITEN: von Kapstadt zu den folgenden größeren südafrikanischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| Flugzeug | Bahn | Bus/Pkw | | Johannesburg | 2.00 | 24.00 | 15.00 | | Durban | 2.00 | 38.00 | 18.00 | | Pretoria | 2.00 | 26.00 | 16.00 | | Port Elizabeth | 1.00 | - | 7.00 | | Bloemfontein | 1.30 | 20.00 | 10.00 |
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